Die geopolitische Lage in Europa hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und weitere internationale Konflikte haben Fragen von Frieden und Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und gesellschaftlicher Resilienz stärker in den Mittelpunkt politischer Debatten gerückt. Gleichzeitig stehen junge Menschen vor vielfältigen Herausforderungen: Sie erleben die Folgen internationaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und gesellschaftlicher Transformationen und müssen ihre Zukunft unter zunehmend unsicheren Bedingungen gestalten.
Diese Entwicklungen verändern auch die politischen Prioritäten auf europäischer Ebene. Während Sicherheit, Krisenvorsorge und Verteidigungsfähigkeit an Bedeutung gewinnen, geraten soziale Infrastruktur, Teilhabe und die Interessen junger Menschen zunehmend unter Druck. Zugleich wächst die Erwartung, dass junge Menschen selbst einen Beitrag zur gesellschaftlichen Resilienz und zur Bewältigung von Krisen leisten. Fragen von Frieden und Sicherheit, wirtschaftlicher Sicherheit und Generationengerechtigkeit werden damit auch zu zentralen jugendpolitischen Zukunftsfragen.

Die Veranstaltung findet überwiegend auf Englisch statt. Einzelne Vertiefungssessions werden auf Deutsch angeboten. Fragen und Diskussionsbeiträge können nach Möglichkeit sprachlich unterstützt werden.

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