Viele Menschen erleben die Gegenwart als krisenhaft und widersprüchlich. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Gemeinschaft, Freude und Zusammenhalt – gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Zugehörigkeit und Teilhabe immer wieder umstritten sind. Was bedeutet es, zu feiern, wenn gesellschaftliche Konflikte zunehmen, demokratische Errungenschaften unter Druck geraten und Fragen zu Migration zur Spaltung genutzt werden? Fühlt es sich falsch an, oder ist es gerade jetzt notwendig? Wann ist Feiern Widerstand, und wo verlaufen Grenzen zwischen Event und Empowerment?

Das Forum „Jugend > Migration > Zukunft“ lädt dazu ein, Feiern als politische Praxis zu verstehen. In (post)migrantischen und jugendkulturellen Kontexten schafft es Sichtbarkeit, stärkt Solidarität und eröffnet Zukunftsperspektiven. Mit Austauschformaten und kreativen Beiträgen entsteht ein Raum für unterschiedliche Perspektiven auf Widerstand, Solidarität, Migration und Zukunft. Eingeladen sind junge Menschen sowie Verbündete aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Ab 17.30 Uhr nehmen wir die Impulse aus dem Tag mit in den Abend, denn dieses Jahr begeht die djo – Deutsche Jugend in Europa ihr 75. Jubiläum: Unser Grund zu feiern im Jahr 2026.

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