Digitale Medien prägen den Alltag und werden immer wichtiger. Dazu gehört aber auch, sie richtig zu nutzen, sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen und sie aktiv zu gestalten. Medienkompetenz umfasst all diese Bereiche. Die Landesregierung erarbeitet daher seit einiger Zeit eine Medienkompetenzstrategie für das Land. Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich online daran zu beteiligen und die Inhalte so mitzugestalten

„Wir wollen, dass alle Menschen Teilhabe an der digitalen Gesellschaft haben. Dazu gehört einerseits das Wissen über den Umgang mit Smartphones und Tablets. Es ist aber auch wichtig, Informationen im Internet zu reflektieren und sinnvoll auszuwählen“, sagte Medienminister Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, heute (13. Juli) in Kiel. Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche habe gezeigt, dass der sichere Umgang mit Medien wichtig sei, besonders in Verbindung mit dem Voranschreiten verschiedenster Technologien. 

„Medienkompetenz ist Demokratiekompetenz und eine der Schlüsselqualifikationen der Zukunft“, so Schrödter weiter. Die Festigung eines demokratischen Bewusstseins sei ein Element der Medienkompetenzförderung: „Sie wird in Kindergärten, Schulen und Hochschulen sowie für die Bereiche Arbeit, Fortbildung, Freizeit, Ehrenamt bis hin zur Seniorenarbeit für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt immer wichtiger. Daher ist es wichtig, diese Grundlagen zu legen.“ 

Um die Belange möglichst vieler Menschen in Schleswig-Holstein berücksichtigen zu können, wird die Medienkompetenzstrategie mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Stellen aus dem Medienbereich erarbeitet, beispielsweise dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein, der Verbraucherzentrale, der Büchereizentrale, dem Landespolizeiamt oder dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen. Mit dem Online-Fragebogen wird den Bürgerinnen und Bürgern jetzt die Möglichkeit gegeben, sich ebenfalls zu beteiligen.

Online-Fragebogen

Weitere News