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21.08.2018, 06:37 Uhr

Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche

Donnerstag, 02. August 2018

Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche

Fachtag zum Umgang mit Rechtspopulismus in der Jugendarbeit

in der Bildungsstätte des Landessportbunds Hessen in Frankfurt/Main
Dienstag, 9. Oktober 2018, 10.00 Uhr bis 17.00 Uh
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Jugendverbände sind längst nicht mehr nur in der Beobachterrolle, wenn es um die Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus geht – wenn sie es denn je waren. Inzwischen sind sie auch Ziel von politischen Angriffen, von parlamentarischen Anfragen und von Anträgen in den Parlamenten auf allen Ebenen. „Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche“ nannte ein AfD-Abgeordneter aus Sachsen-Anhalt junge Menschen, die an Veranstaltungen des dortigen Kinder- und Jugendrings teilnehmen.

IDA e. V. sammelt und bündelt diese Erfahrungen gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, seinen Mitgliedsorganisationen und weiteren Kooperationspartnern. Es lassen sich Muster, Wiederholungen, Schwerpunktthemen und kommunikative Strategien erkennen. Daher lohnt sich ein Austausch über die bisherigen Erfahrungen im Umgang mit rechtspopulistischen Angriffen auf die Jugend(verbands)arbeit, zu dem wir herzlich nach Frankfurt/Main einladen.

Zielgruppe
Fachkräfte und Multiplikator_innen der Jugend(verbands)arbeit 

Programm

10.00 Uhr Ankunft, Empfang, Kaffee, Tee, Wasser

10.30 Uhr Begrüßung, Tagesablauf, Organisatorisches

10.45 Uhr Vorstellung parlamentarischer Initiativen und Aktivitäten der AfD im Bund und in den Ländern (Präsentation durch Sebastian Seng und Ansgar Drücker, IDA e. V., anschließend Diskussion)

12.00 Uhr Jugendarbeit als Ziel politischer Angriffe durch die AfD: Aktuelle Fallbeispiele aus verschiedenen Bundesländern

12:45 Uhr Mittagessen

13:45 Uhr Workshops

  • WS 1: Social Media und Rechtspopulismus – ein Workshop für die pädagogische Praxis (Miro Dittrich, Amadeu-Antonio-Stiftung, Berlin)
  • WS 2: Kollegiale Beratung aktueller Fallbeispiele (Melanie Ebell, Landesjugendring Brandenburg. Potsdam)
  • WS 3: Durchführung von Veranstaltungen (Regelungen zur Teilnahme, Einbeziehung der AfD, Regeln vor Ort, rechtlicher Rahmen( (Pascal Begrich, Miteinander e. V., Magdeburg)
  • WS 4: Welche positiven Entwürfe setzen wir dem Rechtspopulismus und seinen Untergangsszenarien entgegen? (Yvonne Everhartz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Berlin)

15:30 Uhr Kaffeepause

15:45 Uhr Podiums- und Fishbowldiskussion: Erfahrungen und Strategien in der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus (Einschätzungen aus pädagogischer, jugendpolitischer, parteipolitischer und kommunikationsstrategischer Perspektive)

  • Yvonne Everhartz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Berlin
  • Melanie Ebell, Landesjugendring Brandenburg, Potsdam
  • Kevin Kühnert, Juso-Vorsitzender, Berlin (angefragt)
  • Christian Naumann, Politische Kommunikation, Düsseldorf

Moderation: Ansgar Drücker, Sebastian Seng

16:45 Uhr Zusammenfassung des Tages durch die Tagungsbeobachtung (Klaus Bechtold, Hessischer Jugendring, Wiesbaden)

17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Änderungen vorbehalten. Wegen der Buchmesse dürften Zimmer im fraglichen Zeitraum nur schwer und zu erhöhten Preisen verfügbar sein, daher ggf. frühzeitig und auf eigene Kosten buchen.

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt unter Angabe des gewünschten Workshops und der vollständigen Adresse an die E-Mail-Adresse info@idaev.de. Nach der Bestätigung der Teilnahme durch IDA e. V. ist die Anmeldung verbindlich. Die Teilnahme ist kostenlos und umfasst Tagungsgetränke und einen Mittagsimbiss.

Veranstaltungsort

Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen e. V.
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt am Main
http://www.landessportbund-hessen.de/bereiche/sportschulen-tagungsstaetten/frankfurt/

Die Veranstaltung wird gefördert aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Über uns
Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) wurde 1990 auf Initiative von demokratischen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland gegründet, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Derzeit sind 30 Verbände Mitglied des IDA, darunter Mitgliedsorganisationen des Deutschen Bundesjugendrings, des Rings politischer Jugend, die Deutsche Sportjugend und der Verein Mach' meinen Kumpel nicht an!

Es fungiert als Dienstleistungszentrum, das in den Themenfeldern Rassismus(kritik), Rechtsextremismus, Antisemitismus, rassismuskritische oder interkulturelle Öffnung, Diversität, Diskriminierungskritik und Migrationsgesellschaft informiert, dokumentiert, berät und qualifiziert. IDA wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und kann durch Fördermitgliedschaften oder Spenden unterstützt werden.

 


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