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16.11.2018, 22:05 Uhr

Ausschreibung (JAPAN): Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe 2018

Montag, 05. Februar 2018

Deutsch-Japanisches Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe 2018
„Soziale Arbeit für Kinder und Jugendliche im sozialen Nahraum“
vom 12.5. bis 26.5.2018 in Japan (inkl. Reisetage)
Vorbereitungsseminar am 21./22.4.2018 in Berlin
Nachbereitungstreffen am 15./16.11.2018 in Berlin

Kodomo no ibasho – kinder- und jugendgerechte Orte

Die Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Japan – beide Länder von rasanten und vielseitigen gesellschaftlichen Entwicklungen geprägt – waren und sind stets komplex. Dies verstärkt umso mehr die Herausforderungen, vor denen nicht nur Eltern bei der Erziehung stehen, sondern auch die Pädagogen insbesondere im formalen Bildungsbereich. Können die beiden Sozialisationsinstanzen Familie und Schule ihren Aufgaben nur noch eingeschränkt nachkommen, bekommt der dritte Bereich eine zentrale Rolle. 

Ziel

In diesem Studienprogramm geht es vornehmlich um die präventiven Ansätze, Methoden, Umsetzung und Herausforderungen in der Jugendhilfe beider Länder. Vor allem wird der Fokus auf ein gutes Netzwerk von Familie, Schule und sozialräumlichen Akteuren gelegt, in dem es darum geht, wie gegenseitig die Kompetenzen gestärkt werden, um eine kinder- und jugendgerechte Gesellschaft zu schaffen und Kinder und Jugendliche darin gestärkt werden.

Hintergrund

Das Programm wird den japanischen Ansatz von Netzwerkarbeit im Sinne der Kinder und Jugendlichen beleuchten. Der japanische Begriff hierfür heißt „kodomo no ibasho“ und bedeutet wörtlich übersetzt „ein Ort für Kinder und Jugendliche, in dem sie sich wohlfühlen“. Es stehen neben Fachvorträgen und Gesprächen verschiedene Projektbesuche im Mittelpunkt des Programms. Es werden Modellprojekte beleuchtet, in denen die Zusammenarbeit von öffentlichen und freien Trägern und Experten eine wichtige Rolle spielt. Betrachtet werden sollen Ansätze, Methoden und Strukturen, um den Herausforderungen möglichst erfolgreich zu begegnen. Beispielsweise ist die sog. „Community School“ ein landesweit angelegtes Modellprojekt, in dem sich Schule ggü. dem sozialen Nahraum öffnet. Gremien mit Vertretern der Schule und des Sozialraums entscheiden auf Augenhöhe gemeinsam über eine für Kinder und Jugendliche sinnvolle Zusammenarbeit. Ehrenamtliche werden in die Nachmittagsbetreuung aktiv eingebunden oder je nach persönlichem Hintergrund auch für die Eltern beratend oder vermittelnd tätig. Ein weiterer Programmpunkt wird die Vorstellung von offenen Angeboten für Kinder und Jugendliche sein, die z. T. von Armut betroffenen sind. Es sollen auch Hilfen des kommunalen Trägers zur Stärkung der Erziehungskompetenz der Familien vorgestellt werden, in dem möglichst frühzeitig Eltern und deren Kinder unterstützt werden. 

Teilnehmende 

Die Ausschreibung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte und Multiplikator*innen freier oder öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe aller föderalen Ebenen, die im Themenbereich „Soziale Arbeit für Kinder und Jugendliche im sozialen Nahraum“ tätig sind. In Einzelfällen steht das Programm auch Expert*innen aus benachbarten Arbeitsgebieten offen. Die Fachtermine werden deutsch-japanisch gedolmetscht. Englischkenntnisse sind für die informelle Kommunikation von Vorteil.

Mehr Informationen im PDF-Dokument: 

JDZB_A2_Ausschreibung_Fachkraefte_2018.pdf

Anmeldeformular:

JDZB_A2_Formular-Fachkraefte_2018.pdf


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