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19.11.2018, 20:35 Uhr

10. Schleswig-Holstein Solarcup im artefact Powerpark Glücksburg:

Mittwoch, 04. Juli 2018

Anfeuern erwünscht!

Liebe artefact-Freundinnen und Freunde,

am 1. Juli feiern wir Geburtstag: der Schleswig-Holstein Solarcup findet zum zehntenmal statt, mit Anmelderekord in der Solarbootklasse werden mehr als 200 Kinder und Jugendliche in 80 Teams erwartet.
Auch für Zuschauer und Fans ist der Besuch im Powerpark dadurch doppelt lohnend.
Parallel zu den Solarboot- und -autorennen (11 bis 16 Uhr mit Finalläufen, anschl. Pokalübergaben) werden weitere Aktivitäten wie Hanfseildrehen und Sonnenbeobachtung durch das Teleskop der Glücksburger Sternenfreunde angeboten.

Superbrains gegen Renngülle: SH-Solarcup am 1.Juli in Glücksburg

Vorsicht: ansteckend! das Solarfieber ist wieder ausgebrochen unter Schleswig-Holsteins zehn- bis achtzehnjährigen Tüftlern.
Der Fußball kann Pause machen am 1. Juli, denn dann ist Schleswig-Holstein mit der zweitwichtigsten Nebensache beschäftigt.
Nicht nur im Achtelfinale sondern bis zum Pokalsieg kämpfen dann Hunderte Tüftler  mit selbstgebauten Lichtflitzern in Glücksburg zu Wasser und zu Lande. Bereits zum zehntenmal organisiert das Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, den Landeswettbewerb mit den Finalläufen in Glücksburg.
Sebastian Veddel? Michael Schumacher? Die Namen ehemaliger Weltmeister in der Formel Fossil entlocken Schleswig-Holsteins Kindern und Jugendlichen nur ein müdes Lächeln. Schon seit Monaten tüfteln hunderte Daniel und Daniela Düsentriebs im nördlichsten Bundesland an Fahrzeugen für eine Energiequelle, die es noch etwa 4 Milliarden Jahre lang kostenlos gibt. Sie starten mit selbstgebauten Mini-Lichtflitzern zu Lande und zu Wasser beim zehnten Solarcup im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg.

Lichtflitzer-Bau liegt voll im Trend - und das liegt nicht allein am sonnigen Mai im Norden Deutschlands. In ganz Schleswig-Holstein tüfteln bereits hunderte Kinder und Jugendliche an kleinen Solarfahrzeugen, um damit am 1.Juli in Glücksburg/Ostsee an den finalen Rennläufen um den Schleswig-Holstein Solarcup teilzunehmen. Was vor 10 Jahren im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, mit einem Dutzend kleiner Solarautos begann, ist inzwischen Deutschlands ältester Landeswettbewerb für junge Nachwuchstüftler mit Lust auf Zukunft und Naturwissenschaften - und das scheint ansteckend zu sein: ganz knapp vor Anmeldeschluss meldeten sich noch die letzten Teams an: in der Kreativklasse bis 18 Jahre will das Team Timon 1 aus Treia ebenso mitmischen wie das Team „Nordertor“ aus Itzehoe. Raphael und Jonas aus Ratzeburg  wollen als südlichstes Team unter dem Namen "Flagge" am 1. Juli mit einem selbstgebauten Solarboot starten. Damit haben sich nun  mehr als 80 Teams zwischen Heide und Lübeck, Glücksburg und Ratzeburg in den verschiedenen Startklassen angemeldet. Besonders viele Teams aus Dithmarschen und Ostholstein wollen in diesem Jahr mit den zugeschickten Solarzellen und eigenen Ideen Ultraleichtautos und Solarboote bauen: werden die Teams "Blankenburg" und "Krause" aus Bad Oldesloe gegen den "Schredder" aus Heide und die "Physiker" aus Hennstedt die Leitplanke nach dem 20 Meter-Rennen vorn haben und eine Runde weiterkommen? Auch "Sonnenwind" aus Kiel, "Infica" aus Lübeck und "die Überholer" aus Flensburg setzen auf leichte Karosserien aus nachwachsenden Rohstoffen und wollen den Ultraleichtpokal inklusive Ticket zu den Deutschen Meisterschaften erobern. Da die dreifachen Landessiegerinnen und amtierenden deutschen Vizemeister aus Hohenwestedt aus der Juniorenklasse bis 14 Jahre herausgewachsen sind, wird es auf jeden Fall bei den Jüngeren in der Ultraleichtklasse neue Pokalsieger geben.

In der Solarboot-Klasse dürfte es auf der 5-Meter-Wasserbahn tierisch abgehen. Die Teams "Krabbe" und "Sprotte" der Jernved Danske Skole bekommen es mit dem Team "Katzenhaie" und "Barsch" aus Preetz zu tun, doch auch die Lokalmatadoren "Silberfisch" und "Goldfisch" aus Glücksburg rechnen sich ebenso Chancen aus wie die "Sonnenbarke" aus Schleswig und die Lübecker Baltic-Teams.
Nicht nur originelle Namen sind gefragt in der Kreativklasse: die Teams "Renngülle", "Meerestraum" und "Regenmacher" aus Heide haben sich sicher ebenso wie "Solarius10" aus Heikendorf und "Supersolar" aus Schönberg besonders originelle lokale Motive einfallen lassen, die mit Modulen und Motor zum Rotieren und Fahren gebracht werden sollen. "Wir sind gespannt auf witzige Ideen" freut sich Werner Kiwitt vom Orga-Team bei artefact in Glücksburg über die große Resonanz. „Und alle Besucher im Powerpark haben am 1. Juli den Solarcup inklusive: Zuschauen und Anfeuern  bei den Rennen des Jahres ist ausdrücklich erwünscht. Am Nachmittag geht es in die Finalläufe und Poster-Präsentationen, die Siegerehrungen sind ab 16 Uhr zu erwarten.“

80 Teams aus ganz Schleswig-Holstein haben sich angemeldet, darunter diesmal besonders viele  Schüler aus Dithmarschen und Ostholstein. Wir erreichen von Jahr zu Jahr mehr Schulen, aber auch andere Jugendgruppen, die sich mit Kreativität und Lust auf Zukunft  mit Solarenergie und Mobilität beschäftigen wollen. Neben „alten Hasen“ und Solarpokal-Verteidigern wollen in diesem Jahr besonders viele neue Teams antreten in einer der  Startklassen Ultraleicht, Solarboote und Kreativklasse.“  Kleine Solarzellen, Motoren und Zahnräder wurden nach der Anmeldung als Bausatz  zugeschickt. Da die Landessieger sich automatisch für die Deutschen Meisterschaften in Chemnitz qualifizieren, sind Größe und Materialauswahl der Fahrzeuge festgelegt. Für Ultraleichtfahrzeuge muss die Karosserie aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut werden, in der Kreativklasse gibt es Extrapunkte für solar bewegte Darstellungen origineller Motive, die mit nachhaltigen Materialien wie Recycling- und Naturprodukten hergestellt wurden.

Regionale Motive spielen in der Kreativklasse eine besondere Rolle beim diesjährigen Jugendwettbewerb der Solarfahrzeug-Bauer. Vielleicht treffen in diesem Jahr  rotierende Leuchttürme, Holstentor und Rendsburger Hochbrücke aufeinander?

Am 1. Juli starten im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, Solar-Tüftler zwischen 10 und 18 Jahren je nach Altersklasse über 20 oder 40 Meter mit ihren selbstgebauten Solarautos in der
Ultraleicht- und Kreativklasse um Landespokale und das Ticket zu den
Deutschen Meisterschaften.      

Möglich wurde der Schleswig-Holstein Solarcup im Jubiläumsjahr durch die Unterstützung der Firmen  enerparc, WSTECH, gp joule, nordgröön, Solar Energie Andresen und die IG Metall, erstmals auch durch NORTHTEC Consult, treurat &Partner und  den Hauptsponsor  Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein, VFE: „Die Teilnehmerzahlen, aber damit auch die Kosten für Bausätze sind in den letzten Jahren für den immer beliebter werdenden Wettbewerb weiter gestiegen - eine Erfolgsgeschichte , die nur dank unserer Sponsoren möglich ist.“ freut sich Werner Kiwitt von artefact über die Unterstützung. „Die Teilnehmer von heute sind  die Ingenieurinnen und Entscheider von morgen, lässt sich nach zehn Jahren schon mehrfach belegen.“

Weitere Informationen unter www.artefact.de.


artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35    D-24960 Glücksburg/Ostsee
info@artefact.de
www.artefact.de


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